Fasten für Gesunde nach Buchinger/Lützner

Wer Fastet hungert nicht und wer hungert Fastet nicht.

Was ist Fasten für Gesunde?

Fasten für Gesunde nach Buchinger/Lützner ist ganzheitlich

  • der Organismus schaltet auf innere Ernährung um und kann ganz ohne Ernährung von außen leben
  • Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne Körperzelle, die Seele und den Geist
  • Fasten ist ein starker Impuls, das Leben zu ordnen und anhaltend den Lebensstil zu verbessern

Fasten ist heilsam für den Körper

  • Gewichtsabbau durch Fettabbau, Entwässerung und Entsalzung
  • Entgiftung von Schadstoffen und Reinigung von Endprodukten des Stoffwechsels
  • Linderung von rheumatischen Beschwerden, positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck

Fasten ist heilsam für die Seele 

  • seelischen Ballast abwerfen
  • zurückfinden zur natürlichen Ordnung
  • Loslassen

Fasten ist heilsam für den Geist

  • Selbsterkenntnis
  • Selbsterfahrung
  • den Lebensstil nachhaltig verändern und neue Ziele setzen

Wie ist der Ablauf einer Fastenwoche Gesunde?

Entlastungstage

Eingeleitet wird das Heilfasten nach Buchinger mit zwei bis drei Entlastungstagen. In dieser Zeit wird die Ernährung langsam umgestellt, um den Körper auf die bevorstehende nahrungsfreie Zeit vorzubereiten. Gleichzeitig sollte auch eine Loslösung aus dem Alltag beginnen und alles wichtige erledigt werden. Leichte Kost und ausreichend kalorienfreie Flüssigkeit in Form von Wasser oder Kräutertee begleiten diese Tage.

Fastentage

Nach einer Darmentleerung durch Glaubersalz in warmem Wasser, beginnt die etwa fünftägige Zeit des Fastens. Über diese Tage hinweg, werden mindestens drei Liter Flüssigkeit, in Form von Wasser, Kräutertees, Gemüsebrühe und frisch gepresstem Gemüsesaft oder Obstsaft pro Tag aufgenommen. Dabei sollten dem Körper über die Flüssigkeiten allerdings nicht mehr als zwischen 250 und 400 Kalorien pro Tag zugefügt werden.

Fastenbrechen und Aufbautage

Mit dem Fastenbrechen am letzten Fastentag, wird mittels eines reifen Apfels die Zeit des bewussten Verzichts auf feste Nahrung beendet. Um dem Körper Zeit zur Umstellung zu geben werden Aufbautage durchgeführt. Leichte Kost – so wenig wie möglich und so viel wie nötig – macht den Fastenerfolg nachhaltig und führt zu einem bewussten Essverhalten und erleichtert ggf. auch eine Ernährungsumstellung.

Das Fasten ist eine Ausscheidungskur, eine Reinigungskur der gesamten Körpergewebe und Säfte.
Es baut die überalterten Zellen ab und regt dadurch die Neubildung von jugendlichen Zellen an.
Das erklärt, warum jedes Fasten eine so ungeheuere regenerierende Wirkung auf den Körper hat.
(Dr. Otto Buchinger)